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Die Reise dauert länger als sieben Tage  Geisler_7Tage_pm

An der Schwelle zur lebendigen Welt
Wo früher ein religiöses Weltbild die Menschen trug und auch begrenzte, verbannt der Siegeszug des Zeitalters der Wissenschaft die Sinnsuche aus dem Alltag: Entwicklung und Innovation, ob in Medizin oder Ingenieurskunst, schüren den Glauben, als Menschheit letztlich doch noch den Sieg über Natur und Vergänglichkeit davonzutragen. In diesem Spannungsfeld ist Michael Wolfgang Geislers neuer Roman Die Reise dauert länger als sieben Tage wie eine Seelenmedizin, die uns die alte Weisheit der Schöpfung wieder in Erinnerung ruft und zeigt, wie wir sie in den Alltag der Moderne integrieren können. Richard heißt der Held in Geislers Roman. Ende 20 ist er, als er desillusioniert ein Theologiestudium abbricht. Die Bürde, seine große Liebe zu Ana Maria nicht leben zu können, weil immer wieder Zweifel das Werden der Beziehung verhindern, teilt er mit vielen Menschen seiner Generation. Aber Geislers Roman weist über das Thema Beziehungsfähigkeit hinaus: Die große Frage der Anbindung an eine höhere Bestimmung klingt an, als Richard sich zu einer Reise entschließt, die ihn nach Kirgistan in die Steppe, zu einem Schamanen führt. Die Erfahrungen, die ihn dort erwarten, sprengen in ihm auf sanfte Weise das alte Verständnis der Wirklichkeit und bringen das Neue, das als Sehnsucht schon immer in ihm schlummerte, zum Vorschein. Mit einem Mal zeigt sich eine beseelte Natur. Feinfühlig zeichnet Geisler nach, in welchem Maße sich die Setzung unser Realität verändern kann, wenn wir uns mit ganzem Herzen auf den transformierenden Weg einer schamanischen Spiritualität einlassen.

„Der moderne Mensch muss sich selbst den Himmel als Entsprechung zu seinem irdischen Dasein erschaffen. Die Welt ist leer in ihrem materialistischen Verständnis. Leer an Sinn und Lebensaufgabe“, beschreibt Geisler den Ausgangspunkt seines Romans. Das Werk stellt die Frage, wie wir in der heutigen Zeit, in der das Heilige aus dem Alltag der meisten Menschen verschwunden ist, über eine Initiation zu der Erkenntnis finden können, dass wir das Heilige nicht im Außen zu suchen brauchen, weil es sich in uns befindet.

Schamanen sind in indigenen Traditionen so etwas wie die Schwellenhüter zu dieser erweiterten Realität. An sie wendet man sich mit einem existentiellen Anliegen, sie werden mit der Aufgabe betraut, den Austausch zur Anderswelt ins Fließen zu bringen. Diese Erfahrung macht auch der Protagonist in Geislers Roman, als ihn die Erfahrungen in Kirgistan an die Grenzen seines bisherigen Weltbildes und darüber hinaus führen. Richard hält sich in der Weite der Steppe auf, vertraut sich der Führung eines Wolfes an, der ihn als Krafttier mit archetypischen Energien vertraut macht. Sieben Tage durchwandert er die Wildnis. Er begegnet Pflanzen und Tieren, die ihn lehren, mit ihnen zu sprechen. So erhält er Einblick in die Geheimnisse und Weisheit der Schöpfung. Poetisch verdeutlicht der Roman, welche Fülle das Dasein auf dieser Erde haben kann, wenn wir uns dafür entscheiden, unsere Wahrnehmungsschwelle als veränderbar anzunehmen; wenn wir uns der Vorstellung öffnen, dass es zwischen Himmel und Erde sehr viel mehr gibt als das, was uns die Sinne unmittelbar erschließen können.

Die Zeit in der Wildnis birgt auch Schmerz und Not. Einsam, ohne Nahrung und Orientierung führt der Weg Richard. Es gibt Augenblicke großer Verzweiflung. Er begegnet dem Tod, aber auch einer neuen Geburt. Die Tage beim großen Heiler und in der unberührten Natur Kirgistans wandeln ihn. Zurück in Berlin muss er sein Leben umgestalten. Neue Ziele haben sich eröffnet. Die Begegnung mit Ana Maria steht fortan unter anderen Vorzeichen. So trägt der Roman die alte Weisheit des Schamanenwegs in die Moderne: Er lädt den Leser ein, diesen Weg mitzugehen, das Erdendasein neu und anders zu betrachten.

„Die Welt ist lebendig und voller Bedeutung. Dies für sich selbst zu entdecken, führt den modernen Menschen aus der Sinnkrise der durch die Kultur nicht beantworteten Fragen“, ist Geisler überzeugt. Sein Roman kann hierfür eine transformierende Erfahrung sein.


Die Welle des Olymp  Welle des Olymp-PM

Die Welle des Olymp – die Liebe, die Freiheit und die Götter

  • ein machtvolles Plädoyer, den fordernden Weg hin zur Liebe zu gehen
  • ein fesselnder Roman, der das Mysterium Partnerschaft in den Mythen ergründet

 Trennendes in Liebe erlösen
 Glück und die eigene Bestimmung zu finden – welche Herausforderung angesichts der heutzutage überbordenden Fülle denkbarer Lebensentwürfe. Tief verbindende Partnerschaft wird ob dieses schillernden Angebots zu einem scheinbar unerreichbaren Sehnsuchtsort. Wie kann diese jenseits des täglich verführenden Marktes der Möglichkeiten dennoch gelebt werden? Der neue Beziehungsroman Die Welle des Olymp von Michael W. Geisler lässt diese derart lebensbestimmende Frage in den kunstreichen Mythen der Menschheit, der griechischen Götterwelt, Widerhall finden. Ein Liebespaar – sie temperamentvoll, unruhig und voller Erwartung, er getragen von der Sehnsucht nach Harmonie und Verständigung – begeben sich auf einen gemeinsamen Lebensweg. Beide sind sie auf der Suche nach Glück und Sinn. Sie wachsen an Ihren Gegensätzen und der Herausforderung, das Trennende zu überwinden. Mit viel Feingefühl zeichnet der Autor nach, wie die Wendungen des Lebens, die Ehe, die Geburt der Kinder, Untreue oder ein tragischer Todesfall ihre Zusammengehörigkeit vertiefen. Das irdische Geschehen spiegelt sich in der Weisheit der Schöpfung. So gelingt es dem Buch, auf sanfte und poetische Weise das Geheimnis einer erfüllenden Beziehung zu ergründen. „Die Götterwelt steht für die tiefen Beweggründe menschlichen Handelns. In der Mythologie zeigen sich dem Leser mit großer Klarheit und Kraft die eigenen, grundlegenden Motive seines Tuns“, vermittelt uns der Autor. Sein Roman rückt die Wurzeln des Menschseins in das Blickfeld – schenkt uns Mut und Kraft, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen und seiner Entfaltung entgegenzustreben.