{"id":1335,"date":"2024-11-30T17:51:12","date_gmt":"2024-11-30T17:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1335"},"modified":"2024-12-11T20:18:04","modified_gmt":"2024-12-11T20:18:04","slug":"gedanken-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1335","title":{"rendered":"Gedanken"},"content":{"rendered":"<p><em>Das Buch <\/em><a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1301\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/em><\/a><em>\u00a0<\/em><em> \u00a0\u00a0 Cover <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1349\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Leseprobe <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1322\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Bezug <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1405\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a> \u00a0 \u00a0 Gedichte <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1338\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a> \u00a0 \u00a0 Skulpturen <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1353\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a> \u00a0 \u00a0 Landschaft <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1362\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a> \u00a0 \u00a0 Reinkarnation <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1367\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a> \u00a0\u00a0\u00a0 Leser <a href=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/?page_id=1480\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1311\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/big_33499730_0_150-193.jpg\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"26\" \/><\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1305 size-full\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Gro_er_Speicher_internet-1-e1732721882557.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Gro_er_Speicher_internet-1-e1732721882557.jpg 1920w, https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Gro_er_Speicher_internet-1-e1732721882557-300x53.jpg 300w, https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Gro_er_Speicher_internet-1-e1732721882557-1024x179.jpg 1024w, https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Gro_er_Speicher_internet-1-e1732721882557-768x134.jpg 768w, https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Gro_er_Speicher_internet-1-e1732721882557-1536x269.jpg 1536w, https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Gro_er_Speicher_internet-1-e1732721882557-624x109.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Gedanken<\/h2>\n<div id=\"attachment_1336\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1336\" class=\"wp-image-1336 size-full\" src=\"https:\/\/einschamanenweg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Flor-I-Gedanken.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"178\" \/><p id=\"caption-attachment-1336\" class=\"wp-caption-text\">Abb.: Skulptur Flor I von Herta Seibt de Zinser<\/p><\/div>\n<p><i><b>Der Roman ist aus einer Perspektive der R\u00fcckschau einer \u00e4lteren Frau auf ihr Leben geschrieben. Findet dies eher Interesse bei einer \u00e4lteren Leserschaft, die \u00e4hnlich auf ihr Dasein schauen kann, oder bei J\u00fcngeren?<br \/>\n<\/b><\/i><br \/>\n<i>Der Blick zur\u00fcck und der Blick in die Zukunft \u00e4hneln sich. Die Perspektive der J\u00fcngeren ist zwar weniger auf die Vergangenheit gerichtet, aber auch hier geht es darum zu erkunden, wie sich unser irdisches Leben gestaltet. Daher sind Lebenserfahrungen f\u00fcr J\u00fcngere besonders interessant. Erfahrungen sind der Stoff, aus dem Zukunft gebaut werden kann. Die Alten geben ihre Erfahrung an die Jungen weiter. Sie beachten, wie das Leben der Menschen verlaufen ist.<\/i><\/p>\n<p><i><b>Im Roman verflechten sich zahlreiche Lebensgeschichten zu einem Gesamtbild. Die Menschen leiden, lieben, suchen nach Gl\u00fcck, begegnen Gewalt, irren sich &#8230; Sie erfahren irdisches Sein in unterschiedlichsten Formen. Gibt es f\u00fcr den Autor etwas Grundlegendes, was ihm in dieser Vielfalt menschlicher Erfahrung von besonderer Bedeutung ist?\u00a0<\/b><\/i><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><i>Trennung! Unser Leben kreist darum, was sie ausl\u00f6st und bedeutet. Der Roman kommt immer wieder zu dieser Erfahrung. F\u00fcr uns Menschen geh\u00f6rt Trennung zum Alltag &#8211; vom Partner, von den Eltern, von Freunden, von der Heimat, vom Arbeitsplatz &#8230;<br \/>\nEs gibt auch einen ganz grundlegenden Aspekt, wie er im Begriff &#8222;S\u00fcnde&#8220; beschrieben wird. Der unvollkommene Zustand der von Gott getrennten Menschen. Trennung verweist uns auf unsere Unvollst\u00e4ndigkeit. Der Zustand l\u00e4sst uns nach Vereinigung und Ganzheit suchen. Dies ist dann die Liebe.<br \/>\nDurch Trennung wird uns verdeutlicht, dass es immer um Beziehungen geht. Diese werden im Leben unterbrochen, was Leid bedeutet. Gewalt schafft Trennung! Liebe beseitigt Trennung und f\u00fchrt zu Gl\u00fcck!<br \/>\nDoch wir Menschen scheinen wie &#8222;verurteilt&#8220; zur Trennung. Wir k\u00f6nnen sie nicht \u00fcberwinden. Und sie schenkt uns Bewusstsein und Erkenntnis. Wertvolle G\u00fcter.<\/i><\/span><\/p>\n<p><i><b>Schicksal, Bestimmung, Lebensaufgabe \u2013 Themen, die sich durch den Roman ziehen. Haben sich diese Begriffe in einer aufgekl\u00e4rten Welt nicht \u00fcberlebt?<\/b><\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0In anderer Zeit ist ein Roman. Er lebt von den Gef\u00fchlen und Beziehungen der Menschen. Er bildet sich aus an der Suche nach L\u00f6sungen, vielleicht auch Scheinl\u00f6sungen. Er erz\u00e4hlt uns vom Schicksal.<br \/>\nSchicksal, Bestimmung, Lebensaufgabe sind Themen, die den Menschen immer bewegen werden. Denn sie geh\u00f6ren zu unserer irdischen Existenz. Die Aufkl\u00e4rung hat unsere Sicht auf die Welt ver\u00e4ndert. Wir glauben nicht mehr einfach. Eine vorgegebene Vorstellung von Gott und seinem Willen ist uns nicht unumst\u00f6\u00dfliche Wahrheit. Wir wissen, dass Gott immer nur in der Gestalt unserer\u00a0menschlichen Vorstellung f\u00fcr uns existieren kann. Doch wir suchen weiterhin. <\/i><\/p>\n<p id=\"floatClearer_33501976\"><i><b>Der Roman stellt das Thema Wiedergeburt oder Seelenwanderung in den Mittelpunkt. Warum sollte dies beim heutigen Leser auf Interesse sto\u00dfen?<\/b><\/i><\/p>\n<p><i>Die Welt ist gr\u00f6\u00dfer, als wir Menschen ahnen. Ein Buch, das spannend und unterhaltsam von der Vielfalt menschlicher Existenz berichtet, wie sch\u00f6n davon zu lesen. Wir wollen lernen.<br \/>\nEs ist an der Zeit, dass wir uns getrauen neue Ideen in unser Leben kommen zu lassen. Wir wissen um die Grenzen unseres nur der Wissenschaft vertrauenden Weltverst\u00e4ndnisses. Es macht die Wirklichkeit klein und grau. Wir wissen auch, das die wissenschaftliche Erkenntnis von heute, der gro\u00dfe Irrtum von morgen sein kann. Darum sind wir auf uns gestellt, wollen wir die Welt erfahren &#8211; mit offenen Augen und Mut.<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><b><i>Sprechen wir von Wiedergeburt, dann geht es immer auch um das Sterben. Unsere Gesellschaft verdr\u00e4ngt eher die Besch\u00e4ftigung mit dem Tod. Wie ist der Roman vor diesem gesellschaftlichem Hintergrund zu sehen?<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Unsere heutige westliche Gesellschaft w\u00fcrde das Thema Tod so gerne verdr\u00e4ngen. Und doch dies will nicht gelingen: Sterbehilfe, Patientenverf\u00fcgung, lebensverl\u00e4ngernde Ma\u00dfnahmen, Selbstbestimmung des eigenen Todes, Organspende \u2013 die \u00f6ffentliche Diskussion umkreist das Sterben.<br \/>\nZugleich: Die moderne Medizin verl\u00e4ngert unser Leben. Ist dies ein Selbstzweck? Am Ende bleibt der Tod das Sicherste, was uns in der Zukunft erwartet. Dies muss zu Fragen nach Ziel und Sinn menschlicher Existenz f\u00fchren.<br \/>\nDer Roman stellt das Menschendasein in einen gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang. Neue Fragen sind erlaubt. Geburt und Sterben sind die Eckpunkte unserer irdischen Existenz. Wir kommen mit Aufgaben in das Leben und wir gehen mit neuen Erfahrungen, die nach einer Fortf\u00fchrung verlangen.<br \/>\nEine andere Perspektive auf unser Erdenleben zu gewinnen, die engen Mauern unseres heutigen materialistischen Weltbildes durchbrechen zu d\u00fcrfen, macht neugierig. Die Menschen suchen, weil sie selbst eigene Antworten finden m\u00fcssen.<\/i><\/p>\n<p><i><b>Im Roman hat der Tod etwas v\u00f6llig undramatisches. Dies ist ein gro\u00dfer Gegensatz zur Haltung der Menschen unseres Kulturkreises.<\/b><\/i><\/p>\n<p><i>Nicht der Tod\u00a0birgt die Tragik unserer Existenz, sondern unser irdisches Dasein &#8211; das sagt der Roman. Unser Erleben als Menschen dieser Welt ist voller Tragik. Der Tod selbst ist nur ein \u00dcbergang. Das Buch stellt, gerade weil es den Tod so ausdr\u00fccklich mit in das menschliche Leben einschlie\u00dft, die irdische Existenz in den Mittelpunkt. Unsere auf dieser Welt gemachten Erfahrungen, unser Handeln, F\u00fchlen und Denken sind das Wesentliche.<\/i><\/p>\n<p><b><i>Das Buch beinhaltet auch einige mehr philosophische Passagen. Steht dies nicht im Gegensatz zur heutigen Schnelllebigkeit und einer allgemein verbreiteten Konsumhaltung auch gegen\u00fcber Literatur?<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Das Buch ist Unterhaltung. Es l\u00e4sst die Leserin, den Leser erleben, was sich an unterschiedlichen Orten und zu anderen Zeiten zugetragen hat. Dies bedeutet auch, es f\u00fchrt zu Erkenntnis. Erkenntnis zu gewinnen, macht Freude. Dar\u00fcber zu &#8222;philosophieren&#8220; bereichert uns.<br \/>\nGerade in unserer schnelllebigen Zeit suchen wir nach tieferen Gr\u00fcnden f\u00fcr unser Dasein. In jeder menschlichen Existenz liegen sie bereit f\u00fcr unsere Aufmerksamkeit.<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><b><i>Der Stil, in dem der Roman geschrieben ist, \u00e4ndert sich mit jeder Geschichte. Mal gestalten kurze, einfache S\u00e4tze, mal anspruchsvolle Satzkonstruktionen das Geschriebene. <\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Der Roman ist aus vielen Erz\u00e4hlf\u00e4den gewebt. Jede Geschichte hat ihre Eigenart &#8211; ihre eigene Sprache. Andere Zeiten, Kulturen, Menschen pr\u00e4gen in ihrer Ausdrucksform, was erz\u00e4hlt wird. Das Leben nimmt immer wieder eine neue Gestalt an. Dies ist essentiell f\u00fcr den Roman\u00a0und vergleichbar den Skulpturen, die in ihm abbgebildet sind.<\/i><\/p>\n<p><b><i>Wenn sich der Roman mit einem aus vielen unterschiedlichen F\u00e4den gewebten Bild vergleichen l\u00e4sst, webt dann der Leser mit am Erscheinungsbild?<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Der Leser ist gleichberechtigt. Seine Art mit dem Geschehen und den Figuren in Kontakt zu treten bestimmt entscheidend, welches Bild f\u00fcr ihn entsteht. Am Ende trifft der Leser auf ein Abbild seiner Beziehungen zur Welt. Jeder Mensch tr\u00e4gt in sich, was ihm Ereignisse, Dinge und Menschen bedeuten. So liest jeder sein Buch!<\/i><\/p>\n<p><b><i>Kann der Leser die Erz\u00e4hlperspektive aus Sicht des\u00a0soeben Verstorbenen bzw. Sterbenden als schriftstellerischen Kunstgriff ansehen?<\/i><\/b><\/p>\n<p><i>Es ist mehr als ein Kunstgriff! Der Roman sagt, dass sich in der Stunde des Todes der Blick ganz ehrlich auf das Wesentliche des vergangenen Lebens richtet &#8211; konzentriert und wahrhaftig. Dieser Blick geht uns Menschen an. <\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch \u00a0 \u00a0\u00a0 Cover \u00a0\u00a0\u00a0 Leseprobe \u00a0\u00a0\u00a0 Bezug \u00a0 \u00a0 Gedichte \u00a0 \u00a0 Skulpturen \u00a0 \u00a0 Landschaft \u00a0 \u00a0 Reinkarnation \u00a0\u00a0\u00a0 Leser &nbsp; &nbsp; Gedanken Der Roman ist aus einer Perspektive der R\u00fcckschau einer \u00e4lteren Frau auf ihr Leben geschrieben. 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